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Letzte Aktualisierung:
13.08.2010



  Mammographie


 
Die Mammographie kann Ihr Leben retten! Niemand denkt gern an Brustkrebs.
Sie sollten es dennoch tun, denn:

- Jede zehnte Frau in Deutschland erkrankt irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs.
- Jedes Jahr gibt es 57.000 Neuerkrankungen.
- Brustkrebs ist die häufigste Todesursache für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren.
- In Deutschland sterben daran jedes Jahr mehr als 18.000 Frauen.

Brustkrebs kann vollständig geheilt werden, wenn er früh genug erkannt wird.

 
Kurzinfo

Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.


Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, mit deren Hilfe verdächtige Veränderungen, welche noch nicht tastbar sind, festgestellt werden können.

Bei der Untersuchung werden zwei Röntgenaufnahmen der Brust aus unterschiedlichen Aufnahmewinkeln erstellt. Bei der einen Aufnahme wird der Röntgenstrahl von oben durch die Brust geleitet. Das zweite Bild wird schräg aufgenommen.

Um bei jeder Röntgenaufnahme ein möglichst genaues Bild zu erhalten, wird die Brust durch eine spezielle Vorrichtung vorsichtig zusammengedrückt (komprimiert). Haben Sie keine Angst. Diese Kompression kann unter Umständen etwas unangenehm sein, doch sie sollte nicht schmerzen. Sagen Sie der Röntgenassistentin, wenn es für sie schmerzhaft ist.

Eine gute Kompression verringert die für die Mammographie notwendige Strahlendosis erheblich und erhöht die Erkennbarkeit von bösartigen Veränderungen, da das Gewebe besser aufgespreizt wird. Vor allem die Vorstufe von Brustkrebs, der so genannte Mikrokalk, lässt sich so besser erkennen. In Einzelfällen sind auch noch Zusatzaufnahmen erforderlich um einzelne Strukturen besser erkennen und beurteilen zu können.



 

Die Praxis betreibt ein modernes digitales Mammographiegerät mit Stereotaxieaufsatz. Hiermit wird die weibliche Brust mit sehr geringer Strahlenbelastung dargestellt.
Sie sehen auf dem Foto eine Mitarbeiterin der Praxis.



Die hohe Qualität der Mammografie-Aufnahmen wird durch die Teilnahme in der Abklärungsdiagnostik des Mammographiescreenings sichergestellt. Dies bedeutet eine hohe technische Qualitätssicherung. Ausserdem sind unsere Mitarbeiterinnen speziell geschult in der Anfertigung von Mammografieaufnahmen.

Alle befundenden Ärzte besitzen das Mammografiezertifikat der Kassenärztlichen Vereinigung und sind entsprechend geschult bzw. arbeiten als Befunder im Mammographiescreening.



WENN DAS ERGEBNIS POSITIV IST ...
Heutzutage werden mehr Frauen mit Brustkrebs geheilt als jemals zuvor. Neue wirksame Behandlungsmethoden und frühe Erkennung der Tumore machen meistens die Amputation der Brust unnötig. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Tumor bei der Entdeckung möglichst klein ist.

WAS SIE SELBST ZUR FRÜHERKENNUNG TUN KÖNNEN
Wenn Sie Symptome wie Knoten, Absonderungen aus der Brustwarze oder ein anhaltendes Mißempfinden bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Auch wenn Sie keine Symptome wahrnehmen, sollten Sie die folgenden Empfehlungen beachten:

Frauen über 20 Jahre sollten einmal monatlich, am besten eine Woche nach der Regelblutung, eine Selbstabtastung durchführen.

Frauen zwischen 50 und 69 Jahren haben Anspruch auf eine Mammographie im Rahmen des Mammographie-Screenings und werden hierzu automatisch eingeladen.

Frauen unter 50 Jahren werden bei entsprechenden Beschwerden oder z.B. bei familiärer Belastung mammographiert.



DIE MAMMOGRAPHIE IST SICHER
Seit vielen Jahren wird die Mammographie bei Millionen von Frauen weltweit durchgeführt. Wie bei allen Röntgenaufnahmen werden Sie auch hier einer gewissen Strahlung ausgesetzt. Doch diese Dosis ist äußerst gering, besonders durch die digitale Technik, verglichen mit dem Nutzen der Untersuchung.

DIE MAMMOGRAPHIE IST GENAU
Die Mammographie ist die zuverlässigste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Ein Tumor kann sehr häufig bereits erkannt werden, wenn er noch extrem klein und nicht zu ertasten ist, oftmals schon, bevor bösartige Zellabsiedelungen erfolgt sind. Seit 1960 wurde die Genauigkeit der Mammographie kontinuierlich verbessert. Heute können mit der Mammographie etwa 95 Prozent aller Brustkrebserkrankungen über 5 mm Durchmesser aufgespürt werden.

HINWEISE AUF BRUSTKREBS
Je früher Brustkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Daher sollten Sie die wichtigsten Hinweise auf eine Brustkrebserkrankung kennen:

- Knoten oder Verhärtungen im Brustgewebe

- Eine Veränderung der Brustform oder anhaltendes Mißempfinden.

- Absonderungen aus der Brustwarze, vor allem, wenn sie blutig, bräunlich oder klar sind.

Frauen, in deren Familie Fälle von Brustkrebs oder Eierstockkrebs, besonders in jüngeren Jahren, aufgetreten sind, sollten sich mit ihrem Arzt beraten.




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